Australien-Route

Highlights für Brisbane mit Baby: Lone Pine Sanctuary und mehr

14. Mai 2016 (Zuletzt aktualisiert: 20. September 2022)

Wir haben die aufregende, sonnige Stadt Brisbane mit Baby in 3 Tagen erkundet und: Es gibt wirklich viele Highlights. Es blieb u.a. Zeit für einen Besuch im wunderschönen Lone Pine Sanctuary und noch mehr: Sie hat unser Herz sofort gestohlen, denn hier gibt es für jeden Geschmack etwas.

Inhaltsverzeichnis

Der zentralste Campingplatz in Brisbane

In Brisbane haben wir uns für 3 Nächte im Newmarket Gardens Caravan Park einquartiert. Es ist der zentralste Campingplatz in Brisbane und man ist in ca. 20 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Innenstadt. Dazu die große Straße überqueren und den Bus Richtung Brisbane Convention Center nehmen. Man kann dann die letzte oder eine Haltestelle früher aussteigen.

Meine Highlights für einen Kurzbesuch in Brisbane mit Baby und Kind

Wir kannten ja die atemberaubende Stadt Sydney schon, dennoch waren wir sehr gespannt auf Brisbane. Beide Metropolen kann man aber quasi nicht miteinander vergleichen.

1. Mit der Fähre CityCat oder dem CityHopper die Stadt erkunden

Das Ticket, mit dem wir vom Campingplatz in die Innenstadt gefahren sind, ist 2 Stunden gültig. Innerhalb dieser Zeit kann man sich in alle Richtungen und mit Verkehrsmitteln seiner Wahl fortbewegen. 

Empfehlenswert ist auf jeden Fall eine Fahrt mit der CityCat, einer schnellen Fähre, die sich auf dem Brisbane River schlängelt. Wir sind ab dem Convention Center in Richtung Nordosten gefahren. An der Haltestelle New Farm sind wir ausgestiegen und haben uns bei einem sehr schnuckeligen Café einen Selbigen mitgenommen für die Weiterfahrt zu den Soutbank Parklands.

Eine komplette Fahrt dauert übrigens gut 1 Stunde, so kann man die Stadt mal von einer anderen Perspektive sehen. Das Ein- und Aussteigen ist dabei so oft man möchte möglich. 

Weitere Infos: Die kostenlose Fähre CityHopper ist natürlich ebenso toll und fährt vom North Quay bis New Farm. Kinderwagen/Buggy kann bei Beiden problemlos ohne Zusammenklappen mitgenommen und abgestellt werden. Es gibt Innen- und Außenplätze.

2. Southbank Parklands – eines der Highlights für das Baby und Eltern in Brisbane

Die Southbank Parklands als Highlight für Baby in Brisbane

Die Southbank Parklands sind wohl einer der schönsten Orte, die ich in einer Großstadt gesehen habe: das ehemalige Expo-Gelände bietet nicht nur einen Pool, sondern auch verschiedene Lagunen, Planschbereiche für (Klein-)Kinder, einen Strand und natürlich Bars und Kaffees.

Das ist nicht nur für Touristen ein Highlight, sondern auch für die Einheimischen offensichtlich ein netter Treffpunkt: gegen Nachmittag war dort richtig viel los 🙂

3. Schlendern in der Innenstadt und Botanische Gärten

Wir haben uns dann doch irgendwann noch aufgemacht, die Innenstadt kurz anzusehen (einfach über die Brücke gehen). Wir wurden auch hier nicht enttäuscht und trafen auf viele nette Menschen, die auch in einer Großstadt keine Hektik aufkommen ließen. Also haben wir uns erstmal im ersten Stock einer Bar zwei Drinks gegönnt und den Blick über die Fußgängerzone schweifen lassen.

Von hier erreicht man zu Fuß auch die Botanischen Gärten, die nicht mit denen in Sydney mithalten können. Wie fast überall ist es aber dennoch ein schöner Rückzugsort und ebenfalls mit ein paar kleinen Spielgeräten /-plätzen für die Kinder.

4. Lone Pine Sanctuary – Koalas und Känguruhs in freier Wildbahn

Mit Baby im Lone Pine Sanctuary: Ein Highlight in Brisbane

Mein absolutes Highlight für Brisbane mit Baby und der Familie ist ein Besuch im Lone Pine Sanctuary. Es zählt auch zu unseren Top3-Erlebnissen in Australien und liegt am Stadtrand von Brisbane.

Wir haben Glück: im Lone Pine Sanctuary ist nicht viel los (gut, dass wir die Tage noch so getauscht haben, dass wir am Donnerstag und nicht Samstag dort sind). Es ist ganz anders als wir uns vorgestellt haben und wir sind mehr als positiv überrascht. Der Park (es ist ja übersetzt ein Schutzgebiet und z.B. kein Zoo) ist mittelgroß und alles ist so „frei zugänglich“. 

Man kann z.B. bei den verschiedenen Animal Presentation nicht nur viel über die einheimischen Tiere wie Koalas, Schlangen oder Schäferhunde lernen, sondern den Koala dann auch gleich streicheln. Für ein Foto muss man 20 AUD extra zahlen, was für uns aber jeden Cent wert war. Übrigens wurde auch mit dem eigenen Foto und Smartphone ein Foto für einen selbst gemacht. Danach kann man dann z.B. in das Känguru-Gehege gehen und die Tiere beobachten oder vorsichtig streicheln und füttern. 

Ein Wombat im Lone Pine Sanctuary
Känguruhs im Lone Pine Sanctuary

Wenn man Fragen hat, stehen die netten Mitarbeiter/Pfleger gerne zur Verfügung und so lernt man jede Menge und ist einfach hautnah dabei. Kein Vergleich mit unseren Zoos oder Tiergärten! Uns hat dieser Park auch noch ein bisschen mehr gefallen als das nördlichere Billabong Sanctuary, das zwar z.B. auch Krokodile beheimatet, dennoch aber nicht ganz so natürlich angelegt und etwas teurer ist.

Tipp: Wir haben unsere Tickets kurz vorher im Internet gebucht, gab nochmal ein bisschen Rabatt.

Parkplätze sind (auch für Camper) ausreichend zur Verfügung. Wer von Brisbane kommt, kann auch die Speed Cat nehmen, die einen Anleger am Sanctuary hat).

Zeit: Wir haben gut 3 Stunden im Park verbracht, um alle Tiere ohne Hektik zu sehen, ich denke das ist ein guter Zeitrahmen. 

Ich glaube man hätte es hier locker noch 2 Tage aushalten können, aber es gibt ja noch so viel zu entdecken. Zusammenfassend ist Brisbane aber wirklich eine tolle Stadt für die Entdeckung mit Baby, nicht nur aufgrund des Lone Pine Sanctuarys.

Die kommenden Tage wollen wir nach Noosa Heads und Hervey Bay, so genießen wir nochmal unser typisches Abendessen (Fleisch und Fisch vom Grill plus Salat und Avocado-Dip) und fahren am nächsten Morgen weiter Richtung Norden.

Ach, hab ich fast vergessen, dass ich meinen Mann noch überredet habe, in der DFO Shopping Outlet Mall einen Zwischenstopp einzulegen, den ich wirklich toll fand (sogar Adidas war oft günstiger als bei uns), leider war Samstag und daher viel los – was macht man(n) nicht alles für die Frau(en) 🙂


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